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Bildungsstand in der Schweiz: Wo leben die schlausten Schweizer?

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In der gebildetsten Schweizer Gemeinde besitzen 53 Prozent der Einwohner ab 25 Jahren einen höheren Abschluss in Form eines Hochschulstudiums oder einer höheren Berufsbildung: Es ist die nordschweizerische Gemeinde Zollikon. Der niedrigste Bildungsstand, bewertet nach Art und Anzahl der Abschlüsse, findet sich in der Westschweiz. Das ist zumindest das Ergebnis des Bundesamtes für Statistik (BFS), das in den Jahren 2010 bis 2014 umfassende Daten im Rahmen der Strukturerhebung der eidgenössischen Volkszählung erhoben hat.

Rund 50 Prozent Akademiker in den schlauesten Städten

Die Daten aus 162 Schweizer Städten flossen in die Auswertung des Bundesamtes ein und ermöglichen einen detaillierten Bericht über den Zustand der Bildung im Land. Den zweiten Platz nach Zollikon belegt Chêne-Bougeries im Kanton Genf. Hier sind es immer noch 51 Prozent, die einen höheren Abschluss besitzen. Die Plätze drei und vier belegen Pully (im Kanton Waadt) und Küsnacht (in Zürich). Hier liegt die Akademikerquote bei rund 50 Prozent.

Bei der Betrachtung der zehn grössten Städte haben Zürich (46 Prozent) und Genf (44 Prozent) den höchsten Akademikeranteil, gefolgt von Bern mit 43 Prozent und Lausanne mit 40 Prozent. In der grossen Stadt Biel verfügen hingegen nur rund ein Viertel der Menschen über einen Hochschulabschluss oder eine höhere Berufsbildung.

Wenig Bildung in der Westschweiz

Nach der Auswertung des Bundesamtes für Statistik wohnen in den Gemeinden Renens und Payerne im Kanton Waadtland die Menschen mit dem geringsten Bildungsniveau. Über keinen nachobligatorischen Abschluss verfügen in Renens 44 Prozent und in Payerne 43 Prozent. Die zehn darüberliegenden Plätze belegen ebenfalls Städte der Romandie.

Rorschach in St. Gallen belegt in der Statistik den 13. Platz als erste Deutschschweizer Stadt. 36 Prozent der dort lebenden Menschen haben ihre Bildung mit einem Besuch der obligatorischen Schule abgeschlossen.

Die Mehrheit der Schweizer, 43 Prozent, entscheidet sich im Anschluss an die reguläre Schulzeit für die berufliche Grundbildung. Die meisten Menschen wählen im Berner Oberland diesen Weg. 59 Prozent der Menschen aus Steffisburg absolvierten eine Berufslehre oder eine vergleichbare Ausbildung. In den Städten Thun und Spiez taten dies 57 Prozent der Einwohner.

Dieser Artikel wurde von ImmoScout24 erstellt. ImmoScout24 trägt die redaktionelle Verantwortung für diesen Inhalt. 

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