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Zwischen zwei Eigenheimen: komplexe Übergangsfinanzierungen

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Wer ein Eigenheim besitzt, kann jederzeit mit Ereignissen konfrontiert werden, die sich zu komplexen Finanzierungsproblemen entwickeln. Die Rede ist vom Kauf eines neuen Eigenheims oder auch von der Scheidung bei Ehepartnern mit einer gemeinsamen Hypothek. Eine Risiko-absicherung ist dann wertvoll. Nicht selten aber nutzt auch diese nichts. Oftmals erscheinen die finanziellen Hindernisse unüberwindbar, wie das folgende Beispiel zeigt.

Beatrice und Claudio leben in einer Landsgemeinde. Als ihre Töchter Anna und Nina auf die Welt kamen, haben sie im Grünen ein 6-Zimmer-Haus mit einem grossen Garten gekauft. Heute sind beide 55 Jahre alt; sie arbeitet Teilzeit als Sekretärin, er Vollzeit als Bauspezialist. Zusammen erzielen sie ein jährliches Bruttoeinkommen von 140’000 Franken. Das Leben wäre eigentlich perfekt, doch seit die Töchter aus dem Elternhaus ausgezogen sind, ist es dort ruhig – zu ruhig. Beatrice und Claudio kommen sich in dem grossen Haus richtiggehend verloren vor, und die ländliche Idylle fühlt sich einsam an. Claudio, dessen Firma vor einem Jahr in die Stadt Wohlen disloziert hat, ist zudem seit Längerem gestresst vom täglichen zeitraubenden Pendeln.

Vom Land in die Stadt, vom Haus in eine Wohnung

Aus diesen Gründen hat sich das Paar entschieden, in eine kleinere Liegenschaft in der Nähe der Stadt zu ziehen. In der Agglomeration ist das Angebot an Eigentumswohnungen seit Beginn des Baubooms vor ein paar Jahren regelrecht in die Höhe geschossen.

Für die Finanzierung hat Claudio bereits einen Plan entworfen: Die neue Liegenschaft soll mit dem Erlös aus dem Verkauf der alten finanziert werden. Bei einem Verkaufspreis von einer Million Franken abzüglich der Hypothek von 660’000 Franken ergäbe sich ein Bruttoertrag von 340’000 Franken. Zusammen mit einer neuen Hypothek würde dies für die neue Wohnung reichen.

Bei der Wohnungssuche haben sie Glück. Innert kurzer Zeit haben Beatrice und Claudio einige Kilometer ausserhalb der Stadt Wohlen eine moderne 3,5-Zimmer-Eigentumswohnung für 680’000 Franken ganz nach ihren Vorstellungen gefunden. Der Vertrag ist unterschriftsbereit, doch die Transaktion droht zu scheitern, denn die Käufersuche für das eigene Haus verläuft unverhofft harzig. Fakt ist: Sie können das Haus nicht so schnell verkaufen wie gedacht, zumindest nicht zum gewünschten Preis. Claudios Finanzplan ist wertlos.

Verkaufen oder vermieten?

Doch Claudio will die neue Liegenschaft so schnell wie möglich erwerben. Notfalls vor dem Verkauf der alten, aber die Mittel für eine Übergangsfinanzierung sind zu knapp. Das Paar kann sich zwei Hypotheken nicht leisten, und Beatrice ist skeptisch, ob sie das Richtige tun. Die Lage ist komplex, Claudio raucht der Kopf. Beatrice und Claudio realisieren: Sie haben ein Problem.

Stehen auch Sie zwischen zwei Immobilien? Lesen Sie hier, welche Lösung Beatrice und Claudio ans Herz gelegt wurde.

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